Genehmigungsfähigkeit in Minuten prüfen: Neues Pre-Check Tool zum Sektorverfahren

EMFBerechnung
Grenzwerte
Sektorverfahren

Muss ein Mobilfunkstandort aufwendig detailliert geplant werden? Oder reicht bereits das Sektorverfahren für die Genehmigung aus?

Diese Frage entscheidet häufig über den Aufwand eines Projekts. Mit dem neuen Pre-Check Tool in FIELD.fx lässt sich die Genehmigungsfähigkeit eines Standorts bereits in einer sehr frühen Planungsphase bewerten. So erkennen Planer*innen deutlich schneller, ob das detaillierte Wattwächter-Verfahren überhaupt erforderlich ist.

Frühzeitig Klarheit schaffen

Bisher führt der Weg zur Genehmigungsbewertung häufig über eine umfangreiche Detailplanung. Gebäude werden modelliert, Antennen positioniert und verschiedene Optionen mit Ihren Parametern durchgerechnet. Dabei zeigt sich oftmals erst am Ende des Prozesses, dass der Standort bereits über das Sektorverfahren genehmigungsfähig gewesen wäre.

Das neue Pre-Check Tool schafft hier frühzeitig Transparenz. Auf Basis vorhandener Antennendaten werden die horizontalen und vertikalen Sicherheitsabstände nach dem Wisbeck-Verfahren berechnet. Dadurch lässt sich bereits zu Beginn eines Projekts einschätzen, ob die Anforderungen der Genehmigung über das Sektorverfahrens erfüllt werden können.

Weniger Planungsaufwand bei positiven Ergebnissen

Ergibt der Pre-Check eine Genehmigungsfähigkeit im Rahmen des Sektorverfahrens, kann in vielen Fällen auf die nachgelagerte Detailplanung verzichtet werden. Dadurch entfallen unter anderem:

  • die Modellierung von Gebäuden und GKB-Profilen
  • die Platzierung der Antennen im Kartenmaterial
  • die Berechnung weiterer Parametersätze
  • die zusätzliche Prüfung über den Wattwächter

Der Vorteil: Planungs- und Bearbeitungszeiten werden deutlich reduziert.

Nahtloser Übergang in die Detailplanung

Nicht jeder Standort wird den Pre-Check erfolgreich bestehen. Genau deshalb wurde das Tool direkt in den bestehenden FIELD.fx-Workflow integriert.

Fällt das Ergebnis negativ aus, kann der Standort ohne Datenverlust in der gewohnten Detailplanung weiterbearbeitet werden. Bereits erfasste Antennendaten bleiben erhalten und müssen nicht erneut angelegt werden. So entsteht kein zusätzlicher Aufwand, unabhängig davon, wie das Ergebnis des Pre-Checks ausfällt.

Bestehende Standorte als Ausgangsbasis nutzen

Über die Standortbescheinigungsnummer können vorhandene Antennendaten direkt aus der EMF-Datenbank der Bundesnetzagentur übernommen werden.

Dadurch lassen sich bestehende Mobilfunkstandorte als Grundlage für neue Planungen nutzen. Geplante Änderungen, beispielsweise zusätzliche Antennen oder angepasste Sendeleistungen, können unmittelbar simuliert und hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Sicherheitsabstände bewertet werden.

Fazit

Mit dem neuen Pre-Check Tool erweitert FIELD.fx das Sektorverfahren um einen entscheidenden Schritt vor der eigentlichen Detailplanung. Planer*innen erhalten frühzeitig eine belastbare Einschätzung zur Genehmigungsfähigkeit eines Standorts und können den weiteren Aufwand besser steuern.

Ist ein Standort bereits über das Sektorverfahren genehmigungsfähig, lassen sich wertvolle Planungsressourcen sparen. Ist eine detailliertere Betrachtung erforderlich, erfolgt der Übergang nahtlos innerhalb von FIELD.fx. Ohne doppelte Datenerfassung und ohne Medienbruch.

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