Die Planung eines Mobilfunkstandorts hängt maßgeblich von der Qualität der verfügbaren Daten ab. Gleichzeitig entsteht in vielen Projekten ein hoher Aufwand, um Informationen aus unterschiedlichen Quellen zusammenzuführen. Gebäudepläne sind häufig unvollständig oder veraltet, während vorhandene Standort- und Antennendaten aus anderen Systemen oft erneut erfasst werden müssen.

Mit den neuen BIM- und JSON-Integrationen erweitert FIELD.fx die Standortplanung um einen durchgängigen digitalen Workflow. Reale Gebäudescans und bestehende Standortinformationen können direkt übernommen werden und stehen unmittelbar für Planung, Analyse und spätere EMF-Berechnungen zur Verfügung.

Wenn Datengrundlagen zum Engpass werden

In der Praxis stammen Planungsdaten häufig aus unterschiedlichen Quellen. Gebäudeinformationen liegen in Form von Lageplänen, Grundrissen oder BIM-Modellen vor, während Standortdaten, Antennenkonfigurationen und Referenzpunkte oft in anderen Dokumentations- oder Planungssystemen gepflegt werden.

Für Planende bedeutet das zusätzlichen Aufwand. Daten müssen abgeglichen, übertragen und teilweise neu modelliert werden. Gleichzeitig steigt das Risiko von Inkonsistenzen und Übertragungsfehlern. Besonders bei komplexen Standorten oder unvollständigen Planunterlagen führt dies zu Verzögerungen im Projektablauf.

Reale Gebäudemodelle direkt übernehmen

Mit der BIM-Integration können gescannte Gebäude direkt in FIELD.fx importiert werden. Die Modelle basieren auf real vermessenen 3D-Daten und bilden die tatsächliche Gebäudestruktur präzise ab.

Dadurch steht eine deutlich belastbarere Datengrundlage zur Verfügung als bei der ausschließlichen Nutzung klassischer Planunterlagen. Auch angrenzende Gebäude können erfasst und in die Planung integriert werden, selbst wenn keine aktuellen Pläne vorliegen. Das ermöglicht eine realitätsnahe Betrachtung des gesamten Standortumfelds.

Importierte Modelle werden automatisch in FIELD.fx dargestellt, georeferenziert und für die Hybridplanansicht aufbereitet. Draufsichten und Gebäudesilhouetten entstehen dabei ohne zusätzlichen Modellierungsaufwand.

Standortdaten automatisch importieren

Parallel dazu können über den neuen JSON-Import vollständige Standortinformationen direkt übernommen werden. Importiert werden unter anderem:

  • Name und Adresse des Standorts
  • Site-ID und Koordinaten
  • Referenzpunkte
  • Antennenkonfigurationen inklusive Frequenzbändern
  • Kontrollbereichshöhen

Die Daten stehen unmittelbar nach dem Import für die weitere Bearbeitung zur Verfügung. Bereits vorhandene Informationen müssen nicht erneut erfasst werden, wodurch sich die Vorbereitungsphase neuer Projekte deutlich verkürzt.

Ein durchgängiger Workflow statt Insellösungen

Der größte Mehrwert entsteht durch das Zusammenspiel beider Funktionen. Während die BIM-Integration reale Gebäudemodelle und Umgebungsdaten bereitstellt, liefert der JSON-Import die dazugehörigen Standort-, Antennen- und Planungsinformationen.

Neue Standorte können dadurch bereits weitgehend vorbereitet in FIELD.fx übernommen werden. Gebäude, Umgebung und technische Standortdaten stehen unmittelbar in einer gemeinsamen Arbeitsumgebung im 3D-Modell für weitere Berechnungen zur Verfügung. Die bisher notwendige manuelle Nachmodellierung und Datenerfassung reduzieren sich erheblich und der Übergang von der Datenerfassung über die Planung bis zur EMF-Berechnung wird dadurch deutlich vereinfacht.

Mehr Datenqualität, weniger Aufwand

Durch die Kombination beider Integrationen profitieren Planende von:

  • real vermessenen Gebäudedaten als Planungsgrundlage
  • automatischer Übernahme vorhandener Standortinformationen
  • geringerer Fehleranfälligkeit durch weniger manuelle Dateneingaben
  • der Einbindung von Nachbargebäuden auch ohne vorhandene Gebäudepläne
  • automatisch erzeugten Draufsichten für den Hybridplan
  • einer schnelleren Vorbereitung neuer Projekte
  • einem durchgängigen Workflow von der Gebäudeerfassung bis zur Berechnung

Fazit

Mit der Kombination aus BIM-Integration und JSON-Import schafft FIELD.fx die Grundlage für einen durchgängigen digitalen Planungsprozess. Reale Gebäudemodelle und vorhandene Standortdaten werden direkt übernommen und stehen ohne zusätzliche Modellierungs- oder Erfassungsarbeiten für die weitere Planung zur Verfügung.

Dadurch sinkt der Aufwand für die Vorbereitung neuer Projekte, während gleichzeitig die Datenqualität steigt. Planende können sich früher auf die eigentliche Analyse und Standortplanung konzentrieren, statt Zeit mit Datenerfassung und Modellierung zu verbringen.

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